Keitum gilt als das schönste Dorf der Insel — Reetdachhäuser, blühende Gärten, eine fast unwirkliche Stille. Mitten in dieser Kulisse hat sich das Sünhair einen Platz erkämpft, der dem Ort vollkommen entspricht. Der Name ist plattdeutsch und bedeutet so viel wie Sonnenhaar — eine Bezeichnung, die zur lichtdurchfluteten, warmen Atmosphäre dieses kleinen Cafés passt wie kaum eine andere. Hier nimmt sich die Zeit eine Auszeit. Wer in Keitum ankommt, läuft früher oder später durchs Sünhair.
Das Angebot ist überschaubar und fokussiert: hausgemachte Kuchen und Torten, frisch gebackene Waffeln, sorgfältig zubereiteter Kaffee und kleine Gerichte für den mittäglichen Hunger. Was auf den Tisch kommt, ist handgemacht — das spürt man sowohl im Geschmack als auch in der Sorgfalt der Zubereitung. Die Waffelauswahl wechselt mit der Saison, die Torten sind oft schon am frühen Nachmittag vergriffen. Es lohnt sich, nicht zu lange zu warten.
Das Sünhair ist kein Restaurant für große Abende, sondern der perfekte Ort für einen ruhigen Nachmittag mit Tasse und Teller. Die Atmosphäre lädt zum Ausruhen ein, das Personal kennt die Stammgäste beim Namen.